Die Informationsplattform für Prävention im Praxisalltag

Fortbildungsmodule

Patient/-innen evidenzbasiert auf für sie relevante Präventionsthemen anzusprechen, sie gegebenenfalls zu Verhaltensänderungen oder anderen präventiven Massnahmen zu motivieren, zu beraten und zu unterstützen, ist in der Praxis eine Herausforderung. Die PEPra-Fortbildungen unterstützen Sie dabei mit praxisorientierten Modulen. Darin wird das «Was» (evidenzbasiertes klinisches Wissen) mit dem «Wie» (personenzentrierte Kommunikations- und Beratungsmethoden, Haltungen) verbunden. Ausgangspunkt bilden jeweils die konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden.

Die PEPra-Fortbildungen sind modular aufgebaut und können den eigenen Bedürfnissen und Erfahrungen entsprechend zusammengestellt werden. Die Module ergänzen sich, sind aber unabhängig voneinander. In allen Fortbildungsmodulen – generischen und themenspezifischen- werden zudem transversale Themen behandelt:

  • Wie kann die Zusammenarbeit als Praxisteam gestaltet werden, um Prävention zielführend und ressourcenschonend in den Alltag zu implementieren?
  • Welche nachgelagerten, spezifischen Angebote gibt es in der Region und wie finde ich das für den Patienten/die Patientin geeignete Angebot?
  • Wie kann das Gelernte in den Praxisalltag transferiert werden? Was gilt es dabei zu berücksichtigen?

Zur Umsetzung präventiver Aspekte in der Praxis sind patientenzentrierte Kommunikations- und Beratungsmethoden entscheidend. Diese werden in zwei generischen Modulen angeboten. Die eigene Erfahrung und konkrete Anwendungsübungen stehen dabei im Vordergrund.

Die themenspezifischen Module vermitteln aktuelle wissenschaftliche Kenntnisse zu den einzelnen Themen. Sie lernen praxistaugliche Hilfsmittel für die Beratung und Unterstützung der Patient/-innen kennen und haben die Gelegenheit bewährte Kommunikations- und Beratungsmethoden auf das spezifische Thema anzuwenden und zu üben.

Fortbildungsmodule

Zielgruppe

Die PEPra-Fortbildungsmodule richten sich an das gesamte Praxisteam – an die Ärzteschaft der Grundversorgung (Hausärzte und -ärztinnen, Pädiater/-innen, Gynäkolog/-innen) als auch an die MPA und MPK. Die Wirkung sowie die Implementierung des Gelernten wird durch die interprofessionelle Zusammenarbeit gefördert.

Kosten

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz können die Fortbildungen während der Pilotphase des Projekts PEPra (2020 – 2024) kostengünstig angeboten werden. Im Gegenzug verpflichten sich die Teilnehmenden im Rahmen der Projektevaluation an einer kurzen Befragung zum Modul teilzunehmen.

Bei Annullierung nach Ablauf der Anmeldefrist verrechnet die FMH 50% der Kurskosten. Bei Abmeldungen innert 10 Arbeitstagen vor Kursdurchführung werden die gesamten Kurskosten belastet. Detaillierte Informationen zu den Vertragsbedingungen finden Sie hier.